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Sein Ort hat einen Namen: Unterwegs

Patrick Devilles 12-bändiges Romanprojekt ist Familien- und Globalisierungsgeschichte zugleich. Beim Basler Literaturfestival stellt er es vor.

Der Kosmopolit der französischen Literatur: Patrick Deville. Foto: Barbara Zanou (Getty Images)

Der Kosmopolit der französischen Literatur: Patrick Deville. Foto: Barbara Zanou (Getty Images)

Martin Ebel@tagesanzeiger

Da traut sich einer was. Auf zwölf Romane will Patrick Deville seinen Zyklus «Abracadabra» bringen, zweimal soll es dabei rund um die Welt gehen und von 1860 bis in unsere Gegenwart. Ein gewagtes, aufwendiges Unternehmen, an dem er seit 22 Jahren sitzt. Auch ein anachronistisches? Ist unsere Aufmerksamkeitsspanne nicht unter dem Dauerfeuer von News und Tweeds so geschrumpft, dass wir längere Strecken gar nicht mehr durchhalten? Die Auflagen von Fantasy-Schmökern oder der «Game of Thrones»-Serie (wohlgemerkt: der Bücher) sprechen allerdings dagegen.

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