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«Schwachsinn»

Russlands erster 3D-Film heisst «Stalingrad». Der Streifen, in dem auch der Schweizer Philippe Reinhardt mittut, ist bei Kinokritikern auf wenig Begeisterung gestossen.

Inszenierung einer Schlacht: Aufnahme aus dem Film.
Inszenierung einer Schlacht: Aufnahme aus dem Film.

«Grotesk», «Höllischer Schwachsinn», «schöne Bilder, aber emotionslos und leer erzählt», solche Kommentare gaben Filmexperten am Mittwoch nach einer Pressevorführung im Beisein von Regisseur Fjodor Bondartschuk telefonisch an ihre Redaktionen durch. Der Applaus war kurz und leise.

Das rund 30 Millionen US-Dollar teure Weltkriegsdrama, an dem neben den Deutschen Stars Heiner Lauterbach und Thomas Kretschmann auch der Schweizer Philippe Reinhardt beteiligt ist, läuft am 10. Oktober in den russischen Kinos an. Reinhardt spielt einen deutschen Soldaten. Kretschmann wiederum hatte vor 20 Jahren schon am «Stalingrad«-Film von Joseph Vilsmaier mitgewirkt. Er spielt in Bondartschuks Version einen Offizier, der sich in der umkämpften Wolgastadt in eine Russin verliebt.

«Stalingrad» soll für Russland erstmals seit fast 20 Jahren einen Oscar gewinnen. Eine Kommission nominierte den Streifen über eine der entscheidenden Schlachten des Zweiten Weltkriegs für die Academy Awards am 2. März 2014 in Los Angeles. Zuletzt hatte Russland 1995 mit «Die Sonne, die uns täuscht» von Regisseur Nikita Michalkow den Oscar als bester fremdsprachiger Film gewonnen.

SDA

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