Was Sie am Buskers sehen sollten

Bern

Buskers – das sind spannende Bands, witzige Darbietungen und gemütliche Abende mit Freunden. Wir sagen, was Sie auf keinen Fall verpassen sollten am Strassenmusikfestival, das am Donnerstag startet.

Mirjam Comtesse

...Musik, natürlich!

Ganz klar, Sie gehen wegen der Strassenmusikerinnen und -musiker ans Buskers. Schon seit einem Jahr sammeln Sie Ihr Münz, damit Sie den Darbietenden etwas in den bereitgestellten Hut legen können. Dass Sie ein silbernes Gönnerbändeli kaufen, ist ebenfalls Ehrensache. Schauen und hören Sie doch mal dem australischen Bluesmusiker Claude Hay zu. Er ist eine One-Man-Band und baut alle seine Gitarren selber. Sie tragen liebevolle Namen wie Stella, Loretta und Betty. Genauso emotional klingt Hays Musik.

...coole Akrobatik!

Sie erkennt man daran, dass Sie auch mal auf eine Strassenlaterne klettern, um am Buskers den Überblick zu behalten. Stunts und Akrobatik, das liegt Ihnen. Schauen und hören Sie doch mal den Black Blues Brothers zu. Die Kenianer machen Saltos, bauen Menschenpyramiden und tanzen Limbo – begleitet von treibenden Beats.

...Spässe aller Art!

Sie mögen es lustig. Am liebsten möchten Sie am Buskers einfach eine entspannte Zeit mit Freunden verbringen und dabei möglichst viel lachen. Abgehobene Intellektuellenwitze sind aber nicht Ihr Ding, Sie stehen eher auf Situationskomik? Dann ist der Berner Strassenkünstler Samuelito genau der Richtige für Sie. Der Schelm improvisiert gerne und bezieht dabei alles und ­jeden in seine Spässe mit ein.

...nichts. Aber ich habe Hunger!

Okay, die vielen Strassenkünstler sind für Sie nur der Streusel auf dem Kuchen. Eigentlich gehen Sie wegen des Essens ans Buskers. Aber vielleicht möchten Sie auch mal selber mithelfen beim Kochen? Am Food-Fest können Sie selber Gemüse schnipseln. Danach dürfen Sie es geniessen, fermentieren oder einmachen. Die Idee dahinter: So sollen mehrere Hundert Kilo krummes Gemüse verwertet werden.

...alles, was Mami und Papi vorschlagen!

Sie, Pardon, du bist ein Kind! Am Buskers gibt es ein breites Programm für dich. Besonders empfehlen wir die Darbietung «Walking Saurus»: Ein unheimlicher Hirte treibt gigantische Urzeittiere zwischen den Shows vom Münsterplatz aus durch die Gassen. Er versucht, die fünf Meter hohen Viecher unter Kontrolle zu halten. Ob es ihm gelingt? Am besten ist, du kommst den Dinosauriern der holländischen Truppe Close-Act nicht allzu nahe. Sie sehen hungrig aus.

Berner Zeitung

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt