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Vogel mit gebrochenen Flügeln

Blick hinter die gleissende Neon-Fassade von Las Vegas: «Flamingo», das Solo-Debüt von Killers-Frontmann Brandon Flowers, ist eine Platte zwischen Glamour und Gosse, Hit und Halleluja.

«Welcome to Fabulous Las Vegas»: Mit diesem Schriftzug heisst die Zockerstadt mitten in der Wüste Nevadas die Besucher willkommen. Brandon Flowers mag die fabulöse Metropole des schnöden Mammons. Dort hat er einen grossen Teil seiner Jugend verbracht. Dort hat er 2002 die Band zusammengetrommelt, die sein Leben komplett auf den Kopf stellte: The Killers. Die Kennzahlen sind Vegas-mässig: 14 Millionen verkaufte Platten, jede Menge Bling-bling in Form von Gold- und Platinauszeichnungen. Flowers sagt von seiner Heimat: «Die Stadt ist ein Teil von mir.» Und er tauft seine erste Soloplatte so, wie eines der grössten Hotels von Las Vegas heisst: «Flamingo». Legt uns der Killers-Frontmann da eine Liebeserklärung an die Stadt der Myriaden von Neonlichtern durch die rosarote Brille vor?

Mainstream und Abgrund

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