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Vier Geiger erobern die Jazzwelt

Mit dem Kaleidoscope String Quartet des Berner Violinisten Simon Heggendorn gehört zum ersten Mal ein reines Streichquartett zu den nominierten Bands für den Zürcher Jazzpreis.

Das klassische Streichquartett von Simon Heggendorn sorgt in der Jazzszene für Aufsehen.
Das klassische Streichquartett von Simon Heggendorn sorgt in der Jazzszene für Aufsehen.
Reto Andreoli/zvg

Die Geige hat es im Jazz nie über den Exotenstatus hinausgeschafft. Und das trotz so fabelhaften Musikern wie etwa dem Franzosen Stéphane Grappelli, der in den 30er-Jahren Paris und nach dem Zweiten Weltkrieg London mit seinem Spiel in seinen Bann zog. Doch im Moment machen sich in der Schweizer Jazzszene gleich zwei Musiker daran, die Violine als ernst zu nehmendes Jazzinstrument zu etablieren: Einerseits ist dies der Zürcher Tobias Preisig, der soeben sein zweites Album «In Transit» (Traumton, 2012) herausbrachte, andererseits der Berner Simon Heggendorn, der schon seit geraumer Zeit mit seinem Kaleidoscope String Quartet auf Clubtournee ist und diese Woche im Be-Jazz Club auftritt.

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