Zum Hauptinhalt springen

Trauffer: «Ich bin es gewohnt, dass man mich belächelt»

Kaum ein Schweizer Musiker ist zurzeit so erfolgreich wie Trauffer. Seine Mischung aus Pop, Alpen­klischees und Sennengaudi polarisiert: Die einen lieben es, die anderen belächeln es. Ein Versuch, Trauffer zu verstehen.

Nur Trauffer und ein animierter Scherenschnitt.
Nur Trauffer und ein animierter Scherenschnitt.
Christian Pfander
Der 38-Jährige während der Dreharbeiten...
Der 38-Jährige während der Dreharbeiten...
Christian Pfander
...vor der Hütte übernachtet, da zu wenig Schlafplätze vorhanden waren.
...vor der Hütte übernachtet, da zu wenig Schlafplätze vorhanden waren.
Fritz Lehmann
1 / 13

Es war Ende 2016, als es Marc A. Trauffer mit der Angst zu tun bekam. Er war auf dem Gipfel des Erfolgs angekommen, die Musikkarriere lief seit zwei Jahren mehr als rund. «Heiterefahne» war das in der Schweiz meistverkaufte Album des Jahres. Monatelang in den Charts. Alle Konzerte ausverkauft.

Und Trauffer bekam Angst. Nicht davor, dass die Erfolgssträhne irgendwann enden würde. Sondern davor, sich irgendwann nicht mehr daran zu erinnern, wie schön es gerade war. Dass am Ende nur noch das Ende bleiben würde. So liess er sich das Schöne in Form eines Scherenschnitts auf den rechten Unterarm tätowieren. Als Bestandsaufnahme des Glücks.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.