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Sounds für unheimliche Filme im Kopf

Bern brennt: Die «Burn Baby Burn»-Tour macht in der Dampfzentrale halt. Musiker, die bei den Einstürzenden Neubauten, The Bad Seeds oder in Filmen von David Lynch für Gänsehaut sorgten, laden zu einem bunten, wilden Abend. Und heften sich an die Fersen von Killern, Freaks und Gangstern.

Düstere Atmosphäre: Julee Cruise, die einst eindringliche Songs zu Filmen des Regisseurs David Lynch beisteuerte, tritt im Rahmen der «Burn Baby Burn»-Tour in Bern auf.
Düstere Atmosphäre: Julee Cruise, die einst eindringliche Songs zu Filmen des Regisseurs David Lynch beisteuerte, tritt im Rahmen der «Burn Baby Burn»-Tour in Bern auf.
zvg

«Willkommen im Bezirk der Outlaws. Wir sind hier, um euch zu unterhalten und euch zu helfen, verrückt zu werden!» Alexander Hacke redet nicht lang um den heissen Brei. Lieber rührt er gleich eine brodelnde Suppe an – und serviert sie kochend und gepfeffert als «Hitman’s Heel» (die Ferse des Killers). So nennen der Gitarrist und Bassist der deutschen Kultband Einstürzende Neubauten, seine Gattin und Lo-veparade-Mitgründerin Danielle de Picciotto und Chris Hughes ihr Projekt, das auf CD mit eingangs zitierter Begrüssung beginnt – und die Zuhörerschaft auf einen Höllenritt schickt, zwischen verführerischen Sirenenklängen («Hickory Dickory Dock»), düsteren Visionen («War») und dem siebenminütigen «Biker’s Lullaby», das mit sanft einlullenden Pianoklängen beginnt und als rasender Rocktrack endet. Der perfekte Soundtrack fürs Kino im Kopf. Zumindest für alle jene, die es deftig, heissblütig, schauerlich, gefährlich mögen.

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