Orchester feiert den Fünfzigsten

Das Sinfonieorchester Biel-Solothurn feiert sein 50-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum gibt es Konzerte an aussergewöhnlichen Orten wie der Bieler Schüssinsel.

Das Herzstück der kommenden Spielzeit bildet eine Reihe von Sinfoniekonzerten.

Das Herzstück der kommenden Spielzeit bildet eine Reihe von Sinfoniekonzerten.

(Bild: zvg/Ben Zurbriggen)

Das 1969 gegründete Sinfonie­orchester Biel-Solothurn feiert in der kommenden Spielzeit sein 50-jähriges Bestehen. Zum Auftakt gastiert das Orchester mit seinen Sommerkonzerten auswärts und bespielt in seinen Heimatstädten aussergewöhnliche Orte.

In Biel ist dies die Schüss­insel und in Solothurn die Arena Attisholz in Riedholz, wie Theater Orchester Biel-Solothurn (Tobs) am Dienstag mitteilte. Für die Sommerkonzerte gastiert das Orchester in Aarberg, Evilard, St-Imier, Zollikofen und Brügg.

Das Herzstück der Spielzeit 2018/2019 bildet die Reihe der Sinfoniekonzerte. Diese beschert dem Publikum ein Wiedersehen mit Musikern wie Feng Ning, Augustin Dumay oder Louis Lortie.

Vergessenes Wiederentdecken

Die Opernsaison eröffnet das Haus mit Gioachino Rossinis Aschenputtel-Adaption «La Cenerentola». Andrea Bernard und sein Regieteam stellen sich erstmals dem Tobs-Publikum. Mit Jacques Offenbachs «Rheinnixen» kommt eine lange in Ver­gessenheit geratene romantische Oper in einer deutsch-französischen Fassung als Schweizer ­Erstaufführung auf die Bühne.

Die Schauspielsparte setzt in der kommenden Spielzeit einen Schwerpunkt bei der Generation der Millennials. Erste Antworten werden in Roger Vitracs bürgerlichem Schauspiel «Victor oder die Kinder an der Macht» gesucht. Regisseurin Katharina Rupp blickt dabei augenzwinkernd hinter die Fassaden der scheinbar erwachsenen Gesellschaft.

Schweizer Geschichte ohne Worte

Mit «Le Bal», einem Schauspiel mit Musik, kommt eine getanzte Zeitreise durch die Schweizer ­Geschichte auf die Bühne. Sie kommt ganz ohne Dialoge aus und überwindet damit alle Sprach- und Altersgrenzen.

In der Tanzsparte kommt es im Januar 2019 zu einem Wiedersehen mit der T42-Dance-Compa­gnie von Félix Duméril und Misato Inoue. Deren Stück «Rinjin» erzählt humorvolle Geschichten zum Thema Nachbarschaft.

Das Tobs steht auch in seiner sechsten Spielzeit unter der Intendanz von Dieter Kägi. Die künstlerische Leitung aller Sparten bleibt unverändert.

flo/sda

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