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Sie träumen von «Twelve Points»

Die drei Bernerinnen Martina Lara (16), Francesca Lara (17) und  Michelle Corrales-Born (16) stechen mit «Black Symphony» aus dem ESC-Balladengesäusel heraus, was  schon mal positiv ist. Der  R’n’B-Song überzeugt mit  dramatischen Streichern, treibenden Bässen und mondänem Flair. Auch wenn noch etwas Persönlichkeit fehlt, kommen die Stimmen überraschend reif daher.
Mit «Baby, Baby, Baby» entschuldigt sich der 29-jährige Zürcher mit der tiefen, satten Stimme für einen Seitensprung.  Ob ihm die Angebetete verzeihen wird? Wir jedenfalls  würdens glatt tun: Guillermo Sorya bringt Gefühl, aber  auch Schwung und Soul in den ESC-Wettbewerb. Seine Stärken sind ausserdem (was  nicht selbstverständlich ist) Musikalität – und  gutes Aussehen. Ob das reicht, um den ESC zu gewinnen? Wenn nicht, wärens zumindest «Zero Points»  auf ziemlich hohem Niveau.
Oje, Raphael Jegers Lied «Song In My Head» ist Programm. Der 32-jährige Basellandschafter versucht ziemlich verkrampft, einen Ohrwurm in die Köpfe der ESC-Ausscheidungszuschauer zu pressen – und hat leider Erfolg damit. Oder sagen wir es so: Jegers Liedli, das übrigens tönt, als ob ein Pfadileiter aus einem Englischbuch vorsingt, fängt zwar hübsch  weihnachtlich mit Violinentönen an, geht dann aber in nervtötendes Gejaule über. Und das verfolgt einen dann stundenlang. Wir raten zur Mute-Taste auf der Fernbedienung.
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