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Sie surfen auf einer neuen Energiewelle

Die neue Nada-Surf-Platte «The Stars Are Indifferent to Astronomy» klingt wie ein Live-Konzert: Nach dem letzten, eher ruhigen Album packt die Band um Sänger Matthew Caws jetzt wieder die elektrischen Gitarren aus.

Gut gelauntes Trio: Die US-Band Nada Surf mit Sänger Matthew Caws, Bassist Daniel Lorca und Drummer Ira Elliot (von links).
Gut gelauntes Trio: Die US-Band Nada Surf mit Sänger Matthew Caws, Bassist Daniel Lorca und Drummer Ira Elliot (von links).
zvg

Auf Platte klang das New Yorker Trio Nada Surf bislang meistens nach verschrobenem Indie-Pop. Auf der Bühne hingegen rocken die Jungs gehörig und tönen wie eine junge Garagenband. Mit ihrem sechsten Studioalbum «The Stars Are Indifferent to Astronomy» versuchen sie nun beides unter einen Hut zu bringen. «Wir wollten unser Live-Feeling unbedingt auf diese Platte bekommen», sagt Sänger und Gitarrist Matthew Caws im Gespräch. «Unsere Studioproduktionen klangen für meinen Geschmack immer ein wenig zu elegant.» Bereits der erste Song «Clear Eye Clouded Minded» beginnt mit einem treibenden Riff; Gitarre, Schlagzeug und Bass bilden eine Einheit – hier werkelt ein eingespieltes Team. «Als wir Anfang der Neunzigerjahre die Band in New York starteten, probten wir jede Woche an drei bis vier Abenden, das war einfach unser Leben», erzählt Caws. Hinter dem satten Groove steckt also simple Fleissarbeit.

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