Polo Hofer, der Nationalheld mit den 1000 Anekdoten

Er war Mundartrock-Pionier und Verseschmied, Poet und Hofnarr. Seine Songs sind der Soundtrack der Schweiz, und mit ihm verliert die Nation eine Legende und einen Freund zugleich.

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Stefanie Christ@steffiinthesky

Es war Sonntagmittag. Der Himmel blau, die Gurtenbesucher noch nüchtern. Polo Hofer betrat die Hauptbühne des Gurtenfestivals. Erstmals seit 25 Jahren. Er trug ein Hawaiihemd und einen Panamahut.

Er winkte, er lachte. Doch es lag Abschied in der Luft, an diesem Sommertag 2015. Es würde sein letztes Konzert auf dem Gurten werden, das wusste Polo Hofer, und seine Fans wussten es auch.

Mit der «Ändspurt»-Tournee verabschiedete sich der damals 70-Jährige offiziell von den grossen Konzertbühnen. Hofer hatte den Abschied mehrmals geprobt. Mehr als einmal war er dem Sensenmann gerade noch so entkommen. Immer kam er wieder zurück ins Rampenlicht. Doch ­diesmal fühlte er sich trotz aller Unsicherheiten und Eventualitäten real an, der Abschied vom Bühnentier Polo Hofer. Polo, der Nationalheld.

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