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Mehr als eine grosse Stimme

Nach Whitney Houstons Tod stehen die USA unter Schock. Die Sängerin war Teil der amerikanischen Identität. Ein Nachruf.

An den 30. Grammy Awards gewinnt sie sechs Trophäen. Bis heute hat Houston weltweit über 170 Millionen Alben und Singles verkauft und zählt damit zu den erfolgreichsten Sängerinnen überhaupt.
An den 30. Grammy Awards gewinnt sie sechs Trophäen. Bis heute hat Houston weltweit über 170 Millionen Alben und Singles verkauft und zählt damit zu den erfolgreichsten Sängerinnen überhaupt.
Mark Peterson, Reuters
Ihr Lied «I Will Always Love You» bleibt bis heute als Hochzeitssong oder Liebesbezeugung ohne Konkurrenz: Whitney Houston bei einem Auftritt in Shanghai im Jahr 2004.
Ihr Lied «I Will Always Love You» bleibt bis heute als Hochzeitssong oder Liebesbezeugung ohne Konkurrenz: Whitney Houston bei einem Auftritt in Shanghai im Jahr 2004.
Keystone
Houstons Tochter Bobbi Kristina stammt aus der Ehe mit Bobby Brown.
Houstons Tochter Bobbi Kristina stammt aus der Ehe mit Bobby Brown.
Keystone
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Wenn es um das kollektive Aufarbeiten von Tragödien geht, sind die USA noch immer Weltmacht Nummer eins. Nur wenige Minuten, nachdem ihr Ableben in einer Suite des Beverly Hilton Hotel publik gemacht wurde, ist das gemeinsame Trauern in Los Angeles Bürgerpflicht. «Haben Sie das von Whitney vernommen?», fragt eine afroamerikanische Verkäuferin an der Kasse der Apothekenkette Rite Aid mit geröteten Augen und gesenktem Blick. Die Antworten dürften im ganzen Land ähnlich ausfallen: Ja. Ein Schock. Nicht überraschend, aber unerwartet. Diese Stimme. Das arme Kind. Ruhm. Alkohol. Drogen. Welche Verschwendung. Bobby Brown, dieses Arsch.

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