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Trauffer: «Ich will das Dorfleben nicht blauäugig zelebrieren»

Auf seinem neuen Album «Heiterefahne» besingt Marc Trauffer das «Zwätschgelisi» und kündigt seine Rückkehr mit Kuhglocken an. Der 36-jährige Brienzer spricht über seinen Erfolg, Neid und das Dorfleben.

Marc Trauffer mag das Dorfleben mit all seinen Facetten.
Marc Trauffer mag das Dorfleben mit all seinen Facetten.
zvg
So sieht das neue Album-Cover aus.
So sieht das neue Album-Cover aus.
zvg
Seinen Frack in Sennekutteli-Optik trägt Trauffer fast nur auf der Bühne.
Seinen Frack in Sennekutteli-Optik trägt Trauffer fast nur auf der Bühne.
zvg
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Marc Trauffer, tragen Sie gerade Ihr Sennenkutteli? Nein, jetzt gerade nicht (lacht). Der Berner Mutz in Frack-Form ist mein Bühnen-Outfit. Ich wollte es einfach mal ausprobieren. Dass es so gut ankommt, konnte ich nicht ahnen.

Das konnte Ihre Plattenfirma auch nicht. Sie spielen in Ihrem Song «Trauffer isch zrügg» auf die Anfangsschwierigkeiten an. Ihnen wurde davon abgeraten, Volks- und Rockmusik zu vermischen und «auf modern zu machen». Weshalb haben Sie nicht darauf gehört? Daran ist mein sturer Kopf schuld. Ich habe lange mit Leuten zusammengearbeitet, die nicht an meine Musik geglaubt haben. Verstehen konnte ich sie natürlich schon irgendwie. Ich bin im Berner Oberland zu Hause und sehr heimatverbunden. Dieses Gefühl kennt man in Zürich weniger. Ich konnte trotzdem nicht anders, als mein Ding durchzuziehen.

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