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Trauffer: «Ich will das Dorfleben nicht blauäugig zelebrieren»

Auf seinem neuen Album «Heiterefahne» besingt Marc Trauffer das «Zwätschgelisi» und kündigt seine Rückkehr mit Kuhglocken an. Der 36-jährige Brienzer spricht über seinen Erfolg, Neid und das Dorfleben.

Martina Summermatter
Marc Trauffer mag das Dorfleben mit all seinen Facetten.
Marc Trauffer mag das Dorfleben mit all seinen Facetten.
zvg
Marc Trauffer (ganz rechts) am Alpensymbosium 2016 in Interlaken im Grand Hotel Victoria Jungfrau. Bild (von links): Victor Meier, Co - Founder & CEO Glice, Stephann Hirt., CEO Schwob AG Burgdorf, Stephan Klapproth , Moderator, Volker Schmid, CSS Versicherung undMarc A. Trauffer, Holzspielwarenfabrikant und Alpentrainer. © Markus Hubacher
Marc Trauffer (ganz rechts) am Alpensymbosium 2016 in Interlaken im Grand Hotel Victoria Jungfrau. Bild (von links): Victor Meier, Co - Founder & CEO Glice, Stephann Hirt., CEO Schwob AG Burgdorf, Stephan Klapproth , Moderator, Volker Schmid, CSS Versicherung undMarc A. Trauffer, Holzspielwarenfabrikant und Alpentrainer. © Markus Hubacher
zvg
Der Sänger führt die Trauffer Holzspielwaren AG in Hofstetten b. Brienz.
Der Sänger führt die Trauffer Holzspielwaren AG in Hofstetten b. Brienz.
Markus Hubacher
Gelassen: Stress hat Trauffer trotz seines Engagements in verschiedenen Bereichen nicht.
Gelassen: Stress hat Trauffer trotz seines Engagements in verschiedenen Bereichen nicht.
Anne-Marie Günter
Alpentainer Trauffer während seines Heimspiels am Snowpenair 2014.
Alpentainer Trauffer während seines Heimspiels am Snowpenair 2014.
Markus Hubacher
Am Snowpenair 2014 hat Urs Kessler, Snowpenair-Gründer und CEO der Jungfraubahnen, Marc Trauffer eine goldene CD überreicht.
Am Snowpenair 2014 hat Urs Kessler, Snowpenair-Gründer und CEO der Jungfraubahnen, Marc Trauffer eine goldene CD überreicht.
Markus Hubacher
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Marc Trauffer, tragen Sie gerade Ihr Sennenkutteli? Nein, jetzt gerade nicht (lacht). Der Berner Mutz in Frack-Form ist mein Bühnen-Outfit. Ich wollte es einfach mal ausprobieren. Dass es so gut ankommt, konnte ich nicht ahnen.

Das konnte Ihre Plattenfirma auch nicht. Sie spielen in Ihrem Song «Trauffer isch zrügg» auf die Anfangsschwierigkeiten an. Ihnen wurde davon abgeraten, Volks- und Rockmusik zu vermischen und «auf modern zu machen». Weshalb haben Sie nicht darauf gehört? Daran ist mein sturer Kopf schuld. Ich habe lange mit Leuten zusammengearbeitet, die nicht an meine Musik geglaubt haben. Verstehen konnte ich sie natürlich schon irgendwie. Ich bin im Berner Oberland zu Hause und sehr heimatverbunden. Dieses Gefühl kennt man in Zürich weniger. Ich konnte trotzdem nicht anders, als mein Ding durchzuziehen.

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