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«Johnny Depp ist nicht hier»

«Im Moment pfeife ich dauernd ‹Sweeney Todd› im Tram»: Bryn Terfel im Zürcher Opernhaus. Foto: Fabienne Andreoli

Bryn Terfel, wie ist es, ineiner Rolle gegen Johnny Depp anzutreten?

Aber viele, die «Sweeney Todd» im Opernhaus sehen werden, kennen Tim Burtons Film mit ihm.

Sie haben es, um noch ein bisschen in Hollywood zu bleiben, einst zusammen mit der Oscarpreisträgerin Emma Thompson gesungen. Wie kam das?

Und, hat sie das getan?

Auch für Sie ist das Stück eine ungewöhnliche Herausforderung. Zum Beispiel müssen Sie mit Verstärkung singen.

Und wie ist es mit den Dialogen? Viele Sänger hassen gesprochene Passagen.

Es ist aber schon praktisch,dass Englisch Ihre Muttersprache ist, nicht?

Wie ist es beim Singen? Welche Rolle spielt da die Sprache für Sie?

Sie singen auch andere Sprachen erstaunlich akzentfrei.

Braucht es da ein besonderes Talent? Oder reichen gute Sprachcoachs?

Und von der Stimme haben wir noch gar nicht gesprochen. Ihre ist ziemlich schwarz; war sie das schon immer?

Eigentlich schade, nicht?

Aber Bassbaritonstimmen altern ja oft gut?

Wir sitzen hier in der Opernhaus-Garderobe gerade unter einem Tablar mit den Probe-Schuhen von Tenören.

Sie selbst wären als Tenor irgendwie nicht vorstellbar.

Matti Salminen hat einmal gesagt, er möchte für einen einzigen Tag Tenor sein und dann den Tristan singen.

Vergisst man sie dann auch schnell wieder?