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«Ich war nie ein Partygirl»

Carla Bruni spricht über ihr Leben seit dem Auszug aus dem Pariser Elysée-Palast, ihr Treffen mit Nelson Mandela und über ihre Selbstzweifel als Mutter.

«Am liebsten zu Hause»: Carla Bruni. (28. Juni 2013)
«Am liebsten zu Hause»: Carla Bruni. (28. Juni 2013)
AFP

Topmodel, Sängerin, Promifreundin von Mick Jagger und Eric Clapton, schliesslich Ehefrau des französischen Staatspräsidenten: Carla Bruni stand die vergangenen 25 Jahre fast durchgehend im Rampenlicht.

Dennoch sehnt sich die 45-Jährige schon immer nach einem ruhigen, abgeschiedenen Leben. «Ich bin kein geselliger, nach aussen gewandter Mensch», sagt sie in einem Interview der Nachrichtenagentur AP in New York.

«Sogar mit 15 war ich nie ein Partygirl», bekennt sie. Am liebsten mache sie Musik, lese, sehe Filme an, schreibe oder koche. «Und das alles macht man ja zu Hause.»

Das glanzvolle Leben an der Seite von Nicolas Sarkozy als Staatsoberhaupt Frankreichs vermisst Bruni nach eigenen Worten gar nicht. «Es ist nett, dieses Leben in der Öffentlichkeit hinter sich zu lassen - den Stress, die Last und die Verantwortung», sagt sie heute, ein Jahr nach ihrem Auszug aus dem Pariser Elysée-Palast.

Erinnerung an «Michelle und Barack»

Zum Interview in einem New Yorker Hotel erscheint Bruni in engen Jeans und Stiefeln, die Dior-Anzüge sind im Schrank geblieben. Ein Grund ist, dass die 45-Jährige wieder ihre Popstar-Karriere vorantreibt: Erstmals geht sie Anfang nächsten Jahres mit ihrem aktuellen Album «Little French Songs» in den USA auf Tournee. «Für französische oder italienische Künstler ist das ein extrem seltenes Glück», schwärmt sie. Es gebe ja so viele unbekannte Talente und Genies, die nie eine ähnliche Chance bekämen. Das mache sie demütig.

Gefragt nach den interessantesten Momenten als Première Dame erinnert sich Bruni an einen Besuch mit ihrem Mann beim südafrikanischen Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela. Das Treffen damals sei sehr bewegend gewesen, berichtet Bruni. «Er war so liebenswürdig und gütig. Ein wunderbarer Moment.»

Auch an die Obamas erinnert sich Bruni gern. «Michelle und Barack» seien sehr freundliche, einfache Leute, lobt sie. Gerade die First Lady sei «sehr entspannt und sehr normal». Und dass der mächtigste Mann der Welt einfach ein netter Mensch sei, finde sie nur gut.

Privat nimmt Bruni heute die Erziehung ihrer Kinder sehr in Beschlag, der 18 Monate alten Giulia und des zwölfjährigen Aurélien. Mutter zu sein, sei zugleich wundervoll und schwierig, sagt sie. «Man fragt sich ja immer, ob man alles richtig macht.»

SDA/kle

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