«Ich bin nicht abergläubisch»

Am Donnerstag gehts los bei Luca Hänni: Er singt im Halbfinal des Eurovision Song Contest in Tel Aviv.

Luca Hänni will bei seinem Auftritt zum Mittanzen animieren.

Luca Hänni will bei seinem Auftritt zum Mittanzen animieren.

(Bild: PD)

Martin Burkhalter@M_R_Bu

Sind Sie bereit für den grossen Auftritt? Auch, was die Stimme angeht?
Langsam sehne ich den Auftritt herbei. So froh ich um die Proben bin, so sehr möchte ich auch langsam zeigen, was wir draufhaben. Und ja, meiner Stimme geht es wieder gut. Natürlich bin ich weiterhin vorsichtig und versuche, sie nicht zu sehr zu strapazieren.

Gibt es irgendwelche Rituale vor dem grossen Auftritt?
Ich habe keine Rituale und bin auch nicht abergläubisch. Ich brauche aber Ruhe, um mich auf den grossen Auftritt konzentrieren zu können – ich achte auf die Atmung und versuche zu visualisieren, was ich alles gelernt habe und wie ich mit meinem Team die Bühne «rocken» werde.

Welche Chancen rechnen Sie sich aus?
Mein Ziel ist, das Finale zu erreichen. Dann sehen wir weiter.

Wird man beim Auftritt auch so heisse Dancemoves sehen wie im Video?
Das ist die grosse Herausforderung bei meiner Performance – Gesang und Tanz miteinander zu verbinden. Darauf trainiere ich aber schon seit einiger Zeit ganz gezielt hin. Und ja, ich hoffe schon, dass der eine oder andere Move zum Mittanzen animiert!

Wenn Sie im Halbfinal rausfallen, zu welchem Getränk greifen Sie?
Ich setze lieber darauf, nach dem Final zum einem Glas Champagner greifen zu können (lacht).

Viele Leute finden den ESC eine oberflächliche Show.
Es gibt kein grösserer Musikwettbewerb als den Eurovision Song Contest. Wo kommen mehr Musikerinnen und Musiker, Songwriter, Sängerinnen, Producer etc. zusammen? Mir scheint hier alles sehr kreativ zu sein und darum nicht oberflächlich. Es ist ja nicht nur die Show, die am Fernsehen zu sehen ist. Ich empfinde hier den Austausch unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr freundschaftlich – und emotional. Schliesslich ist es für die meisten der Auftritt ihres Lebens. Das verbindet. Nicht zuletzt auch, weil wir alle wegen einer Leidenschaft hier sind: der Musik.

Berner Zeitung

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