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«Hey, hey, hey»

Skye Edwards, Gründungsmitglied und die Leadsängerin von Morcheeba, kommt am Donnerstag ins Bierhübeli nach Bern.

Sexy, zart, soulig, so wunderbar sehnsuchtsbehaftet: Die Stimme von Skye Edwards.
Sexy, zart, soulig, so wunderbar sehnsuchtsbehaftet: Die Stimme von Skye Edwards.
Imago

Diese Stimme! Sie ist wie ein Echo aus einer anderen Zeit. Sexy, zart, soulig, so wunderbar sehnsuchtsbehaftet und eben, so unverschämt 1990er-Jahre. Ja, es gab eine Zeit, da schien jeder irgendwie die Zeilen «Rome wasn’t built in a day» im Kopf zu haben und das anschliessende «Hey, hey, hey» immer ein bisschen zu summen, etwa beim Snake-Spielen auf dem Nokia-Handy.

Ja, Skye Edwards’ Stimme, das war Morcheeba. Und Morcheeba, ja, das war damals dieser neue, sommerliche Cocktail aus Electro, Pop, Hip-Hop und Groove, genannt Trip-Hop. Aber das ist lange her, und es hat sich viel getan in der Welt. Und auch bei Morcheeba ist viel passiert. Es gab Wechsel, Streitigkeiten, zeitweise existierte die Band sogar ohne Skye Edwards. Aber auch das sind vergangene Zeiten.

Musikalisch sind Morcheeba, in welcher Formation auch immer, nie stehen geblieben. Mal waren die Lieder gitarrenlastiger, mal mit Trompete und Harfe angereichert, sogar auf den Elektroklangteppich wurde verzichtet.

Letztes Jahr kam das Album «Blaze Away» in die Läden. Es ist schwer auf einen Nenner zu bringen. Von Soulpop spricht die Branche. Songs wie «Paris sur mer» erinnern an Serge Gainsbourg, andere sind im Dub oder im Chill-out zu verorten. Hie und da aber blitzt er nochmals auf, der federleichte Trip-Hop von früher, wie eine Sommerbrise – zu hören am Donnerstag im leider ausverkauften Bierhübeli.

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