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«Es muss auf allen Kontinenten funktionieren»

Unsere Serie, die am Freitag mit einem eigenen Song endet, beginnt mit Lou Bega. Er landete mit «Mambo No. 5» einen klassischen Sommerhit. Dass es beim einen Hit blieb, hängt für den Münchner mit der Weltpolitik zusammen.

Danach promotete er den Song auf der ganzen Welt: Lou Bega in Mumbai. (22. Mai 2000)
Danach promotete er den Song auf der ganzen Welt: Lou Bega in Mumbai. (22. Mai 2000)
Keystone
80s als neuer Fundus: Diesen Sommer versucht Bega, mit neuen pophistorischen Anleihen zu reüssieren. (22. Mai 2000)
80s als neuer Fundus: Diesen Sommer versucht Bega, mit neuen pophistorischen Anleihen zu reüssieren. (22. Mai 2000)
Keystone
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Leicht beschürzte Tänzerinnen und schwülstig geschürzte Lippen, Trompeten und ein weisser Anzug. So sah Musikfernsehen im Sommer 1999 aus. Es waren die Bilder zu «Mambo No. 5». Ein Nobody hatte den «König des Mambos», Pérez Prado, gecovert und die Hitparaden gestürmt. Der 24-jährige Münchner David Lubega alias Lou Bega, Sohn einer Italienerin und eines Uganders, hatte einen Nerv getroffen. «Als ich als erster Künstler überhaupt in ‹Wetten, dass…?› eine Zugabe spielen musste, da merkte ich: Wow, das wird gross», erinnert sich Bega am Telefon. Der Song wurde zur kommerziell erfolgreichsten Single der deutschen Musikgeschichte, und bei «Wetten, dass…?» gabs bisher auch keine andere Zugabe.

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