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Ein weisser Traum

The War on Drugs führten gestern in Zürich ihren psychedelisch verwehten Classic Rock auf. Betörend gut.

Mit Jeansjacke im Sonnenuntergang: Adam Granduciel von The War on Drugs.
Mit Jeansjacke im Sonnenuntergang: Adam Granduciel von The War on Drugs.

Diese Musik hat alle Anlagen, grausam und langweilig zu sein. Immer wieder setzt sie zu langen, konservativen Rocksongs an, lässt sie in ausladenden Crescendi wachsen, gibt flinke Gitarrensoli und die Ausschüttungen des Saxofons dazu. Mark Kozelek von Sun Kil Moon hat die War on Drugs in seinem mittlerweile berühmten, siebenminütigen Diss («War on Drugs: Suck My Cock») nicht ganz zu Unrecht die «weisseste Band» genannt, «die ich je gehört habe». Und, weniger gewählt, «Bierreklamengitarrenscheisse».

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