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Ein Hoch auf den Bern-Akkord

Wie geht der Bern-Akkord? Und was haben Klee, Einstein, Lenin, Wölfli und Walser miteinander zu tun? «Convergences», die neue Komposition von Jean-Luc Darbellay, gibt verblüffende Antworten.

«Was ich in einem Tag notiere, spielt das Orchester vielleicht in einer Sekunde»: Komponist Jean-Luc Darbellay im «Cockpit» seiner Villa an der Berner Kirchenfeldbrücke.
«Was ich in einem Tag notiere, spielt das Orchester vielleicht in einer Sekunde»: Komponist Jean-Luc Darbellay im «Cockpit» seiner Villa an der Berner Kirchenfeldbrücke.
Urs Baumann

Jean-Luc Darbellay öffnet das Fenster. «Hören Sie die Aare? Bei Hochwasser kann sie richtig laut sein. Dafür schweigt sie oft im Winter.» Darbellay sitzt im lichtdurchfluteten Erker, dem «Cockpit» im obersten Stock seiner Villa an der Berner Kirchenfeldbrücke.

Es könnte die Arbeitsstube eines Komponisten aus dem 19.Jahrhundert sein. Musikbücher und Partituren türmen sich im Reich, das die Sicht freigibt auf den Kosmos zwischen Bundeshaus, Kultur-Casino und Münster. Der Komponist hat die Kulturstadt Bern nicht nur im Blick, er horcht sie gleichsam aus.

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