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Ein brutaler Virtuose

Der englische Keyboarder Keith Emerson starb mit 71 Jahren in Kalifornien; die Polizei spricht von Selbstmord.

War sanft, aber mochte es gerne laut: Keith Emerson bei einem Konzert im Jahr 2004 in Kalifornien. (Archiv)
War sanft, aber mochte es gerne laut: Keith Emerson bei einem Konzert im Jahr 2004 in Kalifornien. (Archiv)
AFP

Er war sanft und freundlich im Umgang, ein humorvoller, gebildeter Engländer, der auch fliessend Französisch sprach. Aber so anständig blieb er nur so lange, bis er auf der Bühne vor seinen Geräten stand, zwischen Hammondorgel und Moog-Synthesizer. Die eine traktierte er mit Messern, ritt sie wie ein Cowboy oder liess sie einen Salto drehen. Den anderen bespielte er mit aggressiven, virtuosen Läufen, als bediene er eine Waffe. Keith Emerson mochte es gerne laut.

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