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Edita Abdieski – Eine wie keine

«So etwas wie sie hat es in einer Castingshow noch nie gegeben», sagt Juror Till Brönner über Edita Abdieski. Er hat recht. Der Sieg der Berner Sängerin bei «X-Factor» ist hoch verdient.

Und dann sinkt sie in die Knie und schluchzt hemmungslos. Es ist Dienstagabend kurz vor 23 Uhr, und die Castingshow «X-Factor» ist zu Ende: Rund 75 Prozent der Zuschauer haben für Edita angerufen, die Bernerin ist die strahlende Siegerin der erstmals im deutschsprachigen Raum ausgestrahlten Sendung.

Es wäre ein handfester Skandal gewesen, hätte nicht sie gewonnen. Sie, die in jeder der neun «X-Factor»-Livesendungen restlos überzeugt und Zuschauer und Jury mehrmals zu Tränen gerührt hat. Sie, die von den Fans in Deutschland «the voice» («die Stimme») genannt wird. Sie, die vor jedem Auftritt mindestens 70 Mal pinkeln muss. Sie, die 25-Jährige, die in Bern aufgewachsen ist und zuletzt als Kellnerin Geld verdient hat.

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