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Die Bern-Connection des Rock-Klassikers

Der am Montag verstorbene Deep-Purple-Organist Jon Lord liebte die Schweiz. Vor 44 Jahren traten er und seine Bandkollegen erstmals in Bern auf – als Ersatzband.

Jon Lord in Bern: Vor dem Konzert in der Tanzdiele Matte (Frühjahr 1970) gönnten sich Keyboarder Jon Lord (links) und Sänger Ian Gillan ein Bier.
Jon Lord in Bern: Vor dem Konzert in der Tanzdiele Matte (Frühjahr 1970) gönnten sich Keyboarder Jon Lord (links) und Sänger Ian Gillan ein Bier.
Hansueli Trachsel

Es war sein erstes grosses Auslandkonzert: Im September 1968 spielte der am Montag verstorbene Deep-Purple-Organist Jon Lord (71) in der Berner Festhalle. Die Veranstalter hatten die damalige Newcomerband kurzfristig als Ersatz für die ausgefallenen Swiss Beatles von Les Sauterelles angeheuert. Prompt wurden sie vom Publikum ausgepfiffen – aber nicht lange. Der von Lords pulsierender Orgel und Ritchie Blackmores wahnwitzigen Gitarrenläufen geprägte Sound der Engländer und ihr damaliger Hit «Hush» machten rasch klar, dass man von diesen Überraschungsgästen noch hören würde.

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