Zum Hauptinhalt springen

Das Empire lehnt zurück

Ein stilles Nachglühen nach zwanzig Jahren: Nicht nur Blur haben ein neues Album aufgenommen, sondern auch andere namhafte Veteranen des Britpop-Sommers von 1995.

Es bräuchte schon einen Auftritt von Paul McCartney mit ungefärbtem Haar, um England in eine ähnliche Aufregung zu versetzen, wie es diese Nachricht getan hat: Am 19. Februar kündigten Blur an einer Medienkonferenz an, ein neues Album herauszugeben. Seither hat allein der «New Musical Express» auf seiner Website fast 40 Artikel über die Band veröffentlicht, hat erste Songs lanciert, hat Details über die Besetzung der Tanzparts in den Videos recherchiert und hat herausgefunden, dass die Musiker die Arbeit an der Platte sogar vor ihren Kindern geheim gehalten hatten. Da konnte Madonna auf der Bühne der Brit Awards noch so spektakulär umfallen: Es wird im Jahr 2015 in England kein grösseres Popereignis geben als die Wiederkunft dieser Band, zwölf Jahre nach dem Hiatus, sechzehn Jahre nach dem letzten ­Album in der originalen Besetzung.

Wiedervereinigte Band mit «Terrier»: Blur mit Graham Coxon (links) und Damon Albarn (Zweiter von links). Foto: Linda Brownlee
Wiedervereinigte Band mit «Terrier»: Blur mit Graham Coxon (links) und Damon Albarn (Zweiter von links). Foto: Linda Brownlee

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.