Zum Hauptinhalt springen

Dänemark gewinnt den Eurovision Song Contest

Die Dänen triumphieren in Malmö: Die 20-jährige Emmelie de Forest gewinnt mit «Only Teardrops» das Finale des Eurovision Song Contest. Sie hatte schon im Voraus als Favoritin gegolten.

Der Triumph vom Mai 2013: Die Dänin Emmelie de Forest mit der ESC-Trophäe.
Der Triumph vom Mai 2013: Die Dänin Emmelie de Forest mit der ESC-Trophäe.
Keystone
Konnte ihr Glück kaum fassen: De Forest während der Pressekonferenz nach ihrem Sieg.
Konnte ihr Glück kaum fassen: De Forest während der Pressekonferenz nach ihrem Sieg.
Keystone
Die Kommentatorin Petra Mede sei der schwedische Viktor Giacobbo, sagte Epiney. Die Beine sind aber schöner.
Die Kommentatorin Petra Mede sei der schwedische Viktor Giacobbo, sagte Epiney. Die Beine sind aber schöner.
Keystone
1 / 23

Aserbeidschan landete auf Platz zwei, die Ukraine belegte Rang drei. Das im Vergleich zu den Vorjahren eher bescheidene und vor allem selbstironische Finale in Malmö ging vor geschätzten 125 Millionen Fernsehzuschauern und etwa 11'000 Fans in der Halle über die Bühne.

Sterntaler-Mädchen

Siegerin Emmelie, die – barfuss und mit Trommlern – wie aus einem Andersen-Märchen auftrat, wirkte wie eine Art Sterntaler-Mädchen oder kleine Meerjungfrau. Sie war bereits seit Wochen als eindeutige Favoritin gehandelt worden.

Damit dürfte der Grand Prix im kommenden Jahr in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen ausgetragen werden, nur wenige Kilometer – über die Öresundbrücke – von Malmö entfernt.

26 Lieder konkurrierten

26 Lieder konkurrierten beim ESC-Finale um den Sieg. 13 Länder waren in den Halbfinals ausgeschieden, darunter auch die Schweiz. Die Heilsarmee-Band Takasa – «The Artists Known As Salvation Army» – vermochte mit ihrem Song «You and Me» die Fernsehzuschauerinnen und -zuschauer am Donnerstag nicht zu überzeugen.

Takasa war bereits die sechste Schweizer Formation seit der Einführung der Halbfinals, die vorzeitig ausschied. In den Final schafften es nur 2005 der «Schweizer» Beitrag der Estinnen Vanilla Ninja, 2006 derjenige der multinationalen Band Six4one und 2011 die Baslerin Anna Rossinelli. Takasa ist im Scheitern in guter Gesellschaft: Auch DJ Bobo und Michael von der Heide erreichten das Endspiel in der Vergangenheit nicht.

Nächster Termin bereits bekannt

Die diesjährige Ausgabe des europäischen Wettbewerbs war bestimmt von auffällig vielen braven Sängern im Konfirmandenstil und Sängerinnen auf Hebebühnen. Einen bleibenden Eindruck hinterliessen in der Show Frankreich, Finnland, Norwegen und die Niederlande. Den gruseligsten Auftritt legte Rumänien mit dem Sänger Cezar hin, der als hoch singender Countertenor irgendwo zwischen Graf Dracula, Falco und Boy George anzusiedeln war.

Der Eurovision Song Contest ist ein Liederwettbewerb. Den Preis am Schluss bekommen eigentlich die Komponisten des Liedes, die nicht immer aus dem Land kommen, für das sie den Song geschrieben haben. Der 59. Eurovision Song Contest im kommenden Jahr hat bereits einen Termin: Für das Finale gab die European Broadcasting Union (EBU) den 17. Mai 2014 bekannt, die Halbfinals sollen am 13. und 15. Mai stattfinden.

SDA/fko/lsch

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch