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Christen beten für die Absage des Gaga-Konzerts

Konservative Christen in Südkorea machen gegen das geplante Konzert von Lady Gaga mobil.

Hoch, höher, ...
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... Lady Gaga hat den Thron der «Queen of Pop» längst erklommen.
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Keystone
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Rund 300 konservative Christen in Südkorea wollen sich am Sonntagabend versammeln, um gemeinsam für eine Absage des Konzerts von US-Popstar Lady Gaga zu beten. Sie werfen Gaga vor, dass sie Homosexualität und Pornografie propagiere.

Ungesunde Sexualkultur

Die Künstlerin hat sich wiederholt für die Rechte von Homosexuellen eingesetzt. Die Mitglieder einer protestantischen Kirche hatten in der Stadt Seoul die Künstlerin auf Transparenten beschuldigt, sie verbreite eine «ungesunde Sexualkultur» durch «obszöne Texte und Konzerte». Die Plakate wurden allerdings von der Stadtverwaltung entfernt.

Das Konzert am Freitag (27. April) in Seoul bildet den Auftakt von Lady Gagas Welttournee «The Born This Way Ball», in deren Rahmen sie am 26. September auch im Zürcher Hallenstadion vorbeischaut. In Südkorea ist der Besuch des Konzerts nur für Personen ab 18 Jahren erlaubt.

In Südkorea gibt es nach den Philippinen die grösste christliche Gemeinde in Ostasien, es gibt etwa 8,6 Millionen Protestanten und 5,1 Millionen Katholiken. Mehr als zehn Millionen Südkoreaner sind Buddhisten.

SDA/omue

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