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Auszeit

«Natürlich!»: Beatrice Egli verhilft den Schlageretten zu entspannten Ferien.

Nina Kobelt
Gut gelaunt: Beatrice Egli. Foto: PD
Gut gelaunt: Beatrice Egli. Foto: PD

«Hey, let’s go! Hey, good life!» Lass uns ein gutes Leben haben!

Aber gerne doch. Nie sind wir dankbarer um Schlag(er)zeilen als in diesen süssen Sommer­tagen, und ja, es ist gerade Beatrice Egli, die unser Herz rockt. Aber von Anfang an: Wir Schlageretten sind in den Ferien. Und zwar in Italien, dem Land des guten Essens und des Amore. Weit sind wir ja nicht gekommen, jedenfalls nicht, wenn wir uns mit Beatrice Egli vergleichen. Die reiste für ihre Auszeit nach Australien.

Wir aber hocken in Sizilien und haben deshalb die erste Folge von «Schlager sucht Liebe» verpasst. Das ist die neue Kuppelshow auf RTL, in der unsere Beatrice Egli, die, glaubt man den Revolverblättern, ihre grosse Liebe ja auch noch nicht gefunden hat, versucht, Schlagerstars zu verbandeln. Die Kritiken zur ersten Folge waren verheerend. Die «Bild» etwa schrieb etwas von einem öden Start, bemängelte, dass im Hintergrund der Sendung immer Schlager lief.

Wir finden das alles total kleinlich, können aber leider nicht mitreden. Dafür konnten wir ins neue Beatrice-Egli-Album reinhören. Und das ist – toll! Selbst wenn der titelgebende Song «Natürlich!» Quatsch ist. Der Rest ist sozusagen «Verboten gut» (Lied Nr. 7). Weil gerade nichts so sehr passt, zumindest wenn man in Ferienlaune ist wie wir.

Es ist ein richtig cooles Ferienalbum, das auch dem Gute-Laune-Kapitän Linda Fäh (Sie erinnern sich? Die Schlagerkreuzfahrt?) gefallen wird. Und zwar vom ersten Ton an – dezente Didgeridoo-Klänge – bis zum letzten Song («Happy End»). Dazwischen gibt es sogar einen schweizerdeutschen Titel («Rock mis Härz») und ganz viel Leichtigkeit.

Dieses Album ist das musikalische Pendant zu einer guten Sommerlektüre, bei der man sich absolut keine Gedanken machen muss. Und darum geht es ja, hey, good life!

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