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Auf dämonischer Rundreise

Evelinn Troubles neue Platte hört sich an wie eine Höllenfahrt durch die alternative Musik der letzten fünf Jahrzehnte. Und diese Höllenfahrt macht höllisch Spass.

Die kecke Offenheit, mit der Evelinn Trouble ihre Interviews bestreitet, ist erfreulich. Anders als viele Schweizer Musiker und Musikerinnen versteckt sich die 21-jährige Zürcherin nicht hinter Posen und Floskeln, stattdessen bezieht sie klar Stellung. Beispielsweise zur einheimischen Musikszene: Zwischen den Möchtegern-Grossen, die ihren internationalen Pendants nacheiferten, den Jazzern, mit denen man nie zusammenspielen könne, weil sie immer so viel Gage verlangten, und den Elektronikern, von deren Musik sie nichts verstehe, könne sie sich nur schwerlich einreihen, meint Trouble.

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