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«Am Schluss» schwärmen die Künstler

Open Season: «Da wollen wir nicht fehlen!»«Die herzliche Stimmung, die liebevollen Dekorationen auf dem Festgelände und im Backstagebereich, das einzigartige Ambiente voller Liebe zum Detail und zur Musik – all das  verlässt mit MC Anliker einmal pro Jahr unser geliebtes Mokka und zieht um auf den Mühleplatz.» Mit diesen Worten lobt Santosh Aerthott, Sänger der Urban-Reggae-Truppe Open Season, das Festival und seinen Erfinder, Pädu Anliker. Für Aerthott ist klar: «Da wollen wir nicht fehlen!» Seine liebste Festivalerinnerung fasst er so zusammen: «Die 15 Minuten lange und spontane  Jungbürgerfeier-rede von MC Anliker während unseres Sets, entsprechend musikalisch auch spontan untermalt von Open Season!»
Kummerbuben: Saftwurzel – und Blumen auf der BühneWenn Pädu Anliker etwas mache, tue er dies meist anders als die anderen, hält Simon Jäggi, Sänger der Kummerbuben, fest. «‹Am Schluss› ist zum Beispiel das einzige Festival mit Blumen auf der Bühne.» Anlikers Engagement mache das Festival einzigartig. Zudem stehe die Bühne mitten in der Stadt, nicht irgendwo auf der grünen Wiese. «Am Schluss» habe daher «auch etwas von einem Stadtfest, diese Atmosphäre gefällt mir». Gerne erinnert sich Jäggi daran, wie die Kummerbuben auf dem Mühleplatz mit der Jodlerin Barbara Klossner aufgetreten sind – «was für eine verrückte Saftwurzel!» Die Band habe die Jodlerin in der «Musigstubete» von TeleBärn kennen gelernt: «Dort haben wir uns mal unter dem Vorwand eingeschlichen, dass wir Volkslieder spielen würden. Die Zuständigen sind dann wohl etwas erschrocken, wie unsere Interpretationen der Volkslieder geklungen haben», sagt Jäggi schmunzelnd.
Brian Auger: Als die Enkel die Bühne stürmen wolltenDer britische Organist Brian Auger, der sich die Bühne einst mit Rod Stewart, Jimi Hendrix oder Led Zeppelin teilte, lässt aus Kalifornien verlauten: «Was ich am meisten genossen habe, ist, dass das Festival eine Familienangelegenheit ist. Junge, Alte, Familien und Touristen sind alle willkommen, was sich in einem lebendigen, freundlichen und sehr enthusiastischen Publikum äussert.» In Sachen spezielle Erinnerungen nennt Auger zuerst Organisator Pädu Anliker, «wie er die Bühne und den Backstage- bereich mit frischen Blumen schmückt – er ist wirklich spitze!» Und dann waren da Brian Augers eigene Enkel, fünf und sieben Jahre alt und bereits grosse Musikfans: «Sie durften beim ersten Set dabei sein. Als wir zu spielen anfingen, rannten sie sogleich zur Bühne und versuchten hinaufzuklettern.» Von einem «Gentleman» der Security seien die beiden zurück zu ihrer Mutter gebracht worden. Aber: «Wer weiss, eines Tages werden sie vielleicht selber am Festival auftreten. Es sind schon seltsamere Dinge geschehen!»
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12 Konzertabende auf dem Thuner Mühleplatz