Ursula Holliger gestorben

Die Schweizer Harfenistin ist tot. Holliger gehörte zu den ganz Grossen ihres Fachs, spielte bei den Berliner Philharmonikern ebenso mit wie im English Chamber Orchestra.

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Sie starb am 21. Januar im Alter von 76 Jahren in Basel, wie einer Todesanzeige vom Freitag zu entnehmen ist. Die am 8. Juni 1937 in Basel geborene Ursula Holliger studierte Harfe an der Musik-Akademie der Stadt Basel und am Conservatoire Royal de Musique de Bruxelles.

Als Solistin und Kammermusikerin machte sie sich weltweit einen Namen. Sie spielte zusammen mit den Berliner und den Wiener Philharmonikern, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra oder mit dem English Chamber Orchestra und trat auch regelmässig bei Festivals auf, etwa beim Lucerne Festival.

Das Repertoire der Künstlerin umfasste verschiedenste Stilrichtungen. Neben den Standard-Werken legte sie ein Schwergewicht auf Werke von Louis Spohr und auf zeitgenössische Musik. Ursula Holliger hat viele für sie geschriebene Werke von Komponisten wie Elliott Carter, Hans Werner Henze, Witold Lutoslawski, Ernst Krenek, Frank Martin und ihres Gatten, des Oboisten und Komponisten Heinz Holliger, uraufgeführt. (sda)

Erstellt: 24.01.2014, 12:17 Uhr

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