«Groombridge» gehen in China auf Tournee

Die Berner Band Groombridge geht vom 22. April bis 5. Mai in China auf Tournee - obwohl die Band die erste Anfrage abgelehnt hat. Was die Musiker dort erwarten wird, wissen sie selber nicht. Die Vorfreude sei aber «riesig», erzählen sie in ihrem Blog.


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Groombridge wird erneut vom Reisefieber gepackt: Nach einer siebenmonatigen Tournee im Jahr 2008/9 durch Europa wollen sich die Burgdorfer dieses Mal nach Asien wagen. «Die Europa-Tournee in unserem umgebauten Wohnwagen war die Erfüllung eines Traums», erzählt Frontmann Dyle gegenüber bernerzeitung.ch. Mit der nächsten musikalischen Reise wollen die Emmentaler an ihre Erlebnisse anknüpfen und das Abenteuer «einfach geniessen».

Für die Mini-Tour durch China sind bereits sechs Konzerte geplant. So werden die fünf Musiker zwei Mal in Suzhou, einmal in Shanghai, einmal in Nanjing und zweimal in Ningbo auftreten. Ob sich noch weitere Auftritte ergeben werden, ist noch offen. Finanziert wird das Projekt nach eigenen Angaben zum grössten Teil von der Band selbst. Weiter wird die Band von der Stadt Bern, von der Stadt Burgdorf und des Kantons Bern sowie von der Suisa Stiftung unterstützt. Ziel sei es, dass die Einnahmen die Reise finanzieren werden und am Schluss die Band einzig die Flüge selbst bezahlen muss.

Bessere Chancen im Ausland

Die Band flüchtet nicht ins Ausland, weil es dort besser sei, als in der Schweiz, stellt der Sänger klar. «Im Gegenteil: Es gibt meistens keine Verpflegung und die Einrichtungen sind schlechter», führt er weiter aus, «wir sind einfach gerne unterwegs.»

Hinzu komme, dass die Auftrittsmöglichkeiten hierzulande beschränkt seien und Alternativ-Rock in der Schweiz in den meisten Radios nicht gespielt werde. «Deshalb haben wir oftmals keine Chance, in Clubs aufzutreten», erklärt Dyle, «wir sehen keinen Grund, eine Linie um die Grenze zu ziehen, nur weil andere Länder einen anderen Stromstecker haben als wir.» Mit ihren Ausland-Touren erhoffen sich Grommbridge, eine grössere Fangemeinde schaffen zu können.

Warum ausgerechnet China?

Diese Frage hätten Groombridge in letzter Zeit öfters beantworten müssen, erzählt Dyle gegenüber bernerzeitung.ch schmunzelnd. Deshalb hat er dazu gleich einen Blogeintrag geschrieben. Auf der «Emerger-Tour» durch Europa wurde die Band von einem Mann namens Ian angesprochen, von welchem sie später angefragt wurden, ob die Band nicht in China auf Tournee gehen möchte. «Dies erschien uns nicht gerade vertrauenswürdig», führt Dyle weiter aus, «so lehnten wir das Angebot ab.» Ein halbes Jahr später erhielt die Band erneut eine Anfrage, die auch Referenzen enthielt. Nach diversen Abklärungen war das Eis schliesslich gebrochen und Groombridge sagten zu. «Was uns erwartet, können wir nur vage abschätzen. Die Vorfreude ist aber riesig und wir sind gespannt darauf, was die Tournee alles bringen wird.» (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 20.04.2011, 13:22 Uhr

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