Flake und die Hipster-Liebe

Bern

Die Berner Band Flake veröffentlichte am Donnerstag ein Musikvideo. Es thematisiert eine Liebesgeschichte unter Hipstern. Auch im echten Leben steht die Sängerin dem Trend nicht abgeneigt gegenüber.

Das neuste Musikvideo von Flake spricht das Hipstersein an.

Sie tänzelt in einem neuen Musikvideo durch eine Berner Brockenstube und gibt zu Protokoll, dass sie gerne ein «Hipstergirl» wäre. Isabelle Ritter, die Sängerin von Flake, einem jungen Musik-Projekt, dass sich mit einer Mischung aus elektronischen Elementen und Pop-Musik versucht.

Das Video des Musikstücks «Hipstergirl» erzählt die Geschichte eines Mädchens, dass um die Liebe eines Jungen buhlt. Um ihm noch mehr zu gefallen, kleidet sie sich wie ein Hipster, auch in der Hoffnung ihm dadurch aufzufallen.

Auch im echten Leben ist sie dem Modehype nicht abgeneigt: «Ich finde den Hipster-Trend cool», sagt Ritter. Die junge Sängerin verdient sich mit Gesangsstunden und der Leitung von mehreren Chören ihre Brötchen.

Hinter Flake steht neben Isabelle Ritter auch Thierry Luethy, ein Mitglied der Band Traktorkestar. Während sie gesanglich performt, ist er als Produzent tätig. Er war es auch, der den Text für das Lied schrieb. Beide sind ehemalige Jazz-Stundenten.

Video ohne Schnitte

«Im Vorfeld des Videos besuchten wir mehrere Orte», sagt Ritter. Ab besten habe eine Brockenstube zu Thema gepasst. Beim Videodreh sei besonderes Augenmerk auf Klischees gerichtet worden. So tauchen im Video gestreifte Hosen und übergrosse Brillen auf.

Doch Ritter stellt klar: «Wir wollten niemanden auf die Schippe nehmen.» Sie selbst habe sich nicht besonders stark verkleidet. Auch sonst trage sie ähnliche Kleider. Wo der Hipster-Trend aktuell stehe, ob er noch immer im Kommen ist oder bereits wieder an Beliebtheit einbüsst, weiss die junge Sängerin nicht.

Das Besondere am Video ist die Aufnahmeart. Die Macher haben sich für eine besondere Variante entschieden. Videoschnitte? Fehlanzeige. Alles wurde an einem Stück aufgenommen. 10 Aufnahmen seien nötig gewesen, bis die engültige Version im Kasten war. «Im Vorfeld hatten wir Angst, es könnte mühsam werden», erklärt Ritter. Doch schliesslich hätten alle Spass gehabt.

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

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