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Zwischen Sudokus und Denk-Bildern

Kunst kann Forschung sein – und trotzdem sinnlich bleiben: Das zeigt die grosse Ausstellung von Hans Jürg Glattfelder im Museum Haus Konstruktiv.

Einfache Regeln ergeben konplexe Gebilde: Hans Jörg Glattfelders Acryl-Gemälde «Transizione» (1964).
Einfache Regeln ergeben konplexe Gebilde: Hans Jörg Glattfelders Acryl-Gemälde «Transizione» (1964).
PD
«Pyr 13» von 1967: Ein Relief aus 81 Modulen.
«Pyr 13» von 1967: Ein Relief aus 81 Modulen.
PD
«Pyr 317» von 1972.
«Pyr 317» von 1972.
PD
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Wer Sudokus löst, kommt vielleicht leichter oder eher hinter die komplexe Methode, die dem Werk von Hans Jörg Glattfelder zugrunde liegt. Im Sudoku gibt es, so wissen auch die Nichtspieler, gewisse Regeln, die den Lösungsweg bestimmen. Zugleich ermöglichen diese recht reduzierten Gesetzmässigkeiten eine schier unbegrenzte Zahl von Sudokus. Kommt hinzu, dass sich die einfachen Prämissen durch weitere Vorgaben zu den komplexesten Gebilden mit einer noch viel höheren Anzahl von Variationen, Kombinationen und Permutationen erweitern lassen. Wer Sudokus spielt, konzentriert sich, findet aber in ebendieser Konzentration auch Vergnügen, zumal dann, wenn sich die Lösung findet.

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