Zentrum Paul Klee zeigt Kunst aus Kosovo

Bern

Im Zentrum Paul Klee in Bern sind ab Freitag einen Monat lang Werke des kosovarischen Künstlers Petrit Halilaj zu sehen.

<b>Ab Freitag</b> stellt das Zentrum Paul Klee einen Monat lang Werke des kosovarischen Künstlers Petrit Halilaj aus.

Ab Freitag stellt das Zentrum Paul Klee einen Monat lang Werke des kosovarischen Künstlers Petrit Halilaj aus.

(Bild: zvg)

Halilaj zeigt im Zentrum Paul Klee ab Freitag unter anderem Skulpturen, die mit steinzeitlichen Funden in der Umgebung seines Heimatdorfs Runik zu tun haben.

Wie das Klee-Zentrum anlässlich der Ausstellungseröffnung mitteilte, hat Halilaj diese steinzeitlichen Objekte originalgetreu nachgestellt und gleichzeitig weiterentwickelt. Durch das Hinzufügen von Füssen, Beinen oder Flügeln aus Messingdraht sind Zug- und Wandervögel entstanden.

Sie setzen sich - in loser Anlehnung an Halilajs eigene Biografie - über Grenzen hinweg und können sich an neuen Orten «ansiedeln». Zu diesen Skulpturen gehört auch die an ein Vogelnest erinnernde Holzstruktur, die das zentrale architektonische Element im Zentrum Paul Klee bildet.

Die Ausstellung trägt den Titel «Shkrepëtima», was auf Albanisch Funken, Blitz oder auch plötzliches, intensives Gefühl bedeutet. Halilaj will mit der Ausstellung einen solchen Funken, ein solches Gefühl schaffen. Zur Schau gehören auch eine Videoinstallation und Zeichnungen.

Halilaj lebt in Deutschland, Kosovo und Italien. Seine Arbeiten waren auch schon im New Yorker New Museum, in der Bundeskunsthalle in Bonn und an der Biennale in Venedig ausgestellt. In erweiterter Form wird «Shkrepëtima» nach Bern in der Fondazione Merz in Turin zu sehen sein. In Klee-Zentrum endet die Ausstellung am 19. August.

chh/sda

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