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Wo ist der Star?

Fotograf Chris Buck lässt in seinen Aufnahmen Prominente verschwinden. Kunst oder Kitsch?

«Dahinter steckt immer ein kluger Kopf»: Mit diesem Slogan hat die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» Werbegeschichte geschrieben. Seit über 16 Jahren verstecken sich Prominente aus Politik, Wirtschaft und Kultur hinter der Prestigezeitung. Zu sehen ist das Gesicht des Abgebildeten nie.

Vielleicht hat der US-Fotograf Chris Buck die «FAZ»-Kampagne ja gekannt. Jedenfalls mutet seine neuste Arbeit ähnlich an. Ganz ohne digitale Bearbeitung versteckt er Prominente in seiner Porträtserie «Presence». Seine Sujets befinden sich hinter einem Busch oder einem Sofa; sind also gleichzeitig an- und abwesend. Unter den 50 unsichtbaren Prominenten sind etwa Robert De Niro, Günter Grass, Erzbischof Desmond Tutu, Cindy Sherman, Russell Brand, Snoop Dogg, Nick Cave und David Lynch.

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