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Wie das «Make-up» die Wahrnehmung bestimmt

Eine Ausstellung im Zürcher Museum für Gestaltung widmet sich ganz dem Design der Oberfläche.

Die Oberfläche prägt massgeblich die Attraktivität eines Gegenstands: Foto von Michael Leis (2006).
Die Oberfläche prägt massgeblich die Attraktivität eines Gegenstands: Foto von Michael Leis (2006).
Michael Leis

Als Make-up bezeichnen wir üblicherweise jene in Hauttönen gehaltenen Cremen, die, ebenmässig auf das Gesicht verteilt, den Teint glatt und frisch erscheinen lassen. Idealerweise betonen sie die Konturen positiv. Auch im Design bestimmt die umhüllende Schicht, welche ein Produkt nach aussen hin abschliesst, massgeblich über dessen Attraktivität: Die Oberfläche entscheidet, wie wir ein Objekt wahrnehmen. Dieser Thematik widmet das Zürcher Museum für Gestaltung eine breit angelegte Ausstellung mit dem Titel «Make up – Design der Oberfläche»: Make-up – das etwa mit «Aufmachung» oder «Herrichtung» übersetzt werden kann – lässt sich in der Architektur, in Design, Werbung und Mode beobachten. Die von Renate Menzi kuratierte Schau untersucht anhand zahlreicher Beispiele, mit welchen Tricks in den verschiedenen Branchen gearbeitet wird, um einem Produkt den gewünschten Look zu verleihen.

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