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Verschlungene Wege zum Ruhm

Hans Erni ist mit 106 Jahren gestorben. Erst als er auf Distanz zum linken Gedankengut ging, flogen ihm die Herzen des Publikums zu. Der Luzerner Künstler hinterlässt ein umfangreiches Werk.

«Unheimliche Schaffenskraft»: Hans Erni präsentiert auf dem Bellevue in Zürich eine Ausstellung von 24 seiner Plakate, eines davon ein Selbstporträt. (5. Juli 1972)
«Unheimliche Schaffenskraft»: Hans Erni präsentiert auf dem Bellevue in Zürich eine Ausstellung von 24 seiner Plakate, eines davon ein Selbstporträt. (5. Juli 1972)
Keystone
Erni hatte bis fast zuletzt täglich gearbeitet: Zwei Tage vor seinem 106. Geburtstag in seinem Atelier. (19. Februar 2015)
Erni hatte bis fast zuletzt täglich gearbeitet: Zwei Tage vor seinem 106. Geburtstag in seinem Atelier. (19. Februar 2015)
Sabrina Bobst
Prominenter Gast: Stararchitekt Mario Botta an einer Vernissage des Malers. (28. November 1998)
Prominenter Gast: Stararchitekt Mario Botta an einer Vernissage des Malers. (28. November 1998)
Rene Ritler, Keystone
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Am 21. Februar 1909 wurde Hans Erni in Luzern geboren. Sein Vater fuhr als Maschinist auf dem Vierwaldstättersee-Dampfer Unterwalden. Der Lohn war knapp, die Familie zahlreich. Doch Erni betonte immer wieder, dass er sich als Kind geborgen gefühlt habe. Der Vater muss seine Leidenschaft für Technik auf den Sohn übertragen haben. In zwei Berufen liess sich Erni ausbilden: als Vermessungstechniker und als Bauzeichner. Zudem erwarb er als Schützling des Erfinders Paul Jaray das Flugbrevet.

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