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Paul Klees Berner Anwalt landete wegen Raubkunst vor Gericht

Nach dem Krieg verklagte Paul Rosenberg sieben Schweizer wegen Raubkunstbesitzes. Unter ihnen: der Berner Anwalt und Oberauditor Fritz Trüssel.

Von Camille Corot – oder etwa doch nicht? Das Bild «Port de Toulon» gibt manche Rätsel auf.  1946 wird es im Kunstmuseum als Raubkunstwerk deponiert, später der Institution geschenkt.
Von Camille Corot – oder etwa doch nicht? Das Bild «Port de Toulon» gibt manche Rätsel auf. 1946 wird es im Kunstmuseum als Raubkunstwerk deponiert, später der Institution geschenkt.
zvg
Paul Rosenberg (1881–1959): Dem französischen Kunsthändler gehörte das Bild «Hafen von Toulon». 1941 wurde es in einem Tresor  in Libourne beschlagnahmt.
Paul Rosenberg (1881–1959): Dem französischen Kunsthändler gehörte das Bild «Hafen von Toulon». 1941 wurde es in einem Tresor in Libourne beschlagnahmt.
Familienarchiv
Fritz Trüssel (1873–1965): Anwalt und Sammler.
Fritz Trüssel (1873–1965): Anwalt und Sammler.
Staatsarchiv des Kantons Bern
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Diesen Februar wird im Zentrum Paul Klee die Ausstellung «Klee in Bern» eröffnet. Gut möglich, dass am Rande auch Fritz Trüssel (1873–1965) eine Rolle spielen wird. Der Anwalt und Oberauditor der Armee sammelte Kunst, war Präsident der Bernischen Kunstgesellschaft und ein früher Förderer Klees. Trüssel gehörte nach 1933 zu den wenigen Bezugspersonen von Paul und Lily Klee in Bern, er unterstützte sie auch bei ihrem Einbürgerungsgesuch.

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