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«Nicht nur Games»

Wie verändert das Smartphone unser Leben und die Kunst? Dieser grossen Frage geht Michel Vust in einem neuen Pro-Helvetia-Programm nach. Im Interview erklärt der Digitalforscher, was auf uns zukommt.

Stars werben für Smartphones: Alicia Keys während einer Blackberry-Präsentation. (30. Januar 2013)
Stars werben für Smartphones: Alicia Keys während einer Blackberry-Präsentation. (30. Januar 2013)
Keystone
Massenproduktion: In einer Motorola-Fabrik in Texas. (10. September 2013)
Massenproduktion: In einer Motorola-Fabrik in Texas. (10. September 2013)
Keystone
Wettbewerb der Anbieter: Motorola-Präsentation in New York. (1. August 2013)
Wettbewerb der Anbieter: Motorola-Präsentation in New York. (1. August 2013)
Keystone
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Wann haben Sie erstmals realisiert, dass das Smartphone zum dominierenden Gerät unserer Zeit werden könnte? Digitale Technologien im Bereich Kultur sind kein neues Phänomen: Seit Mitte der 90er-Jahre haben sie einen grossen Einfluss auf das künstlerische Schaffen. Wir haben uns deshalb gefragt, was denn heute die digitale Kultur wirklich prägt. Die Antwort auf diese Frage lag sprichwörtlich auf der Hand: die digitale Mobilität. Aktuelle Statistiken zeigen, dass 2013 bereits 70 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer über ein Smartphone verfügen, 47 Prozent haben einen Tablet-Computer daheim. Kulturelle Werke sind heute als Computerdatei jederzeit und überall verfügbar. Diese kombinierte Mobilität schafft einen neuen Kontext für die Kultur.

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