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Nackt ja, bei Akt hört der Spass auf

Kunst erhitzt die Gemüter. Meist sind es zeitgenössische Werke, die Grenzen ausloten. Diese Woche sorgte aber ein Klassiker für einen handfesten Skandal.

Es ist schon lustig: Im Fernsehen, auf Twitter und selbst auf Online-Nachrichtenportalen finden sich täglich Bilder von nackten Brüsten. Das regt ausser dem letzten Rest standhafter Feministinnen niemanden mehr auf. Selbst Aufnahmen vom primären Geschlechtsorgan machen zuweilen die Runde – etwa, wenn ein Starlet wieder mal vergessen hat, ein Unterhöschen unterm knappen Kleid zu tragen.

Wenn die Scottish National Gallery of Modern Art allerdings ein Ausstellungsplakat von einem Frauenakt aushängt, das für die Ausstellung «Picasso and Modern British Art» wirbt, regt sich Widerstand. So mussten besagte Poster auf dem Flughafen Edinburgh am Dienstag bedeckt werden, weil erboste Passagiere reklamierten.

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