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Mutter Natur im Museum

Das Museum Franz Gertsch präsentiert das von Guadeloupe inspirierte Triptychon von Franz Gertsch. Zwischen «Bromelia», einer Blume, und «Soufrière», einer schwefeligen Pfütze, hängt der Akt «Maria».

Unermüdlich: Franz Gertsch hat auch mit 83 Jahren nicht an Schaffenskraft eingebüsst.
Unermüdlich: Franz Gertsch hat auch mit 83 Jahren nicht an Schaffenskraft eingebüsst.
Hans Wüthrich

Das monumentale Aktbildnis, das Franz Gertsch nach einer auf Guadeloupe entstandenen Fotografie von seiner schlafenden Frau schuf, zieht sofort alle Blicke auf sich. Die Liegende in «Maria» (2011/2012) ist denn auch die einzige menschliche Präsenz in der aktuellen Schau im Museum Franz Gertsch. Maria schläft zwischen «Bromelia» (2012), einer exotischen Blume, und «Soufrière» (2013), einem Stück wilder Natur am Fusse des gleichnamigen, noch immer aktiven Vulkans auf Guadeloupe. Am Samstag wurde das sogenannte Triptychon erstmals vollständig präsentiert. Franz Gertsch hat «Soufrière», den letzen Teil, erst vor wenigen Wochen fertig gemalt. Die drei Bilder können auch als Lebenszyklus interpretiert werden, wobei die Blume das Werden, der Akt das Sein und die schwefelhaltige Pfütze das Vergehen symbolisiert.

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