Zum Hauptinhalt springen

«Museen und Kunsthallen sind die heutigen Kirchen»

Valentin Carron (36) ist ein Shootingstar der Gegenwartskunst. Einst verpasste der Walliser einer Giacometti-Figur einen Stinkefinger und stellte am Eingang der Art Basel ein riesiges Kruzifix auf.

Ironisch-melancholischer Neoromantiker:  Der Walliser Valentin Carron bespielt den Schweizer  Pavillon an der  Kunstbiennale 2013  in Venedig.
Ironisch-melancholischer Neoromantiker: Der Walliser Valentin Carron bespielt den Schweizer Pavillon an der Kunstbiennale 2013 in Venedig.
Stefan Anderegg
Zweiköpfiger Carron: «They, they I you he», 2013, Galerie Eva Presenhuber.
Zweiköpfiger Carron: «They, they I you he», 2013, Galerie Eva Presenhuber.
zvg
Beschwingter Carron: «L'homme qui swing», 2007, Galerie Eva Presenhuber.
Beschwingter Carron: «L'homme qui swing», 2007, Galerie Eva Presenhuber.
zvg
1 / 5

Valentin Carron, Sie dürfen den Schweizer Pavillon an der Biennale in Venedig bespielen. Wie stellen Sie uns dar? Valentin Carron: Es ist ein Privileg, als Schweizer Künstler gerade nicht explizit etwas Typisches darstellen zu müssen. Es gibt keine Vorgaben. Ich kann mir vorstellen, dass Kollegen aus Israel oder den USA fast verpflichtet sind, zur politischen Aktualität Stellung zu beziehen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.