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Mitten im Anker-Bild

Im Atelier von Albert Anker in Ins ist die Zeit stehen geblieben. Nun will die Anker-Stiftung das Haus sanft öffnen und ein kleines Schaulager bauen. Ist das alles zu bescheiden für den grossen Maler?

Albert Anker wohnte in einer Welt, die wie von Albert Anker gemalt aussah: Im Flur seines Wohnhauses. Foto: Nicole Philipp
Albert Anker wohnte in einer Welt, die wie von Albert Anker gemalt aussah: Im Flur seines Wohnhauses. Foto: Nicole Philipp

Wer einmal das Gefühl haben möchte, sich mitten in einem ­Albert-Anker-Bild zu wähnen, kommt nicht um eine Fahrt nach Ins herum. Die 3000-Nasen-Gemeinde mag über einen eher spröden Charme verfügen. Allerdings öffnet sich an schönen Tagen in dieser Gegend die Tiefe des Seelands vor der Breite der Bergkulisse, dass einem warm ums Herz wird. In der bäuerlichen Welt, die Anker auf die Leinwand gemalt hat, ist eben auch eine Weite zu spüren, vielleicht auch eine des Geistes.

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