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Bilder, die Sie sich nicht leisten können

Ganz viel «Siegerkunst» und ein bisschen «Poverty Porn»: Rundgang an der Art Basel.

Der Eingang zur Art Unlimited in Basel, die sich in diesem Jahr nicht im Parterre der Messehalle 3 befindet, sondern im ersten Stock der Halle. Im Parterre werden die Luxusstände der Uhren- und Schmuckmesse Basel World parkiert, bis sie im nächsten März wieder zum Einsatz kommen.
Der Eingang zur Art Unlimited in Basel, die sich in diesem Jahr nicht im Parterre der Messehalle 3 befindet, sondern im ersten Stock der Halle. Im Parterre werden die Luxusstände der Uhren- und Schmuckmesse Basel World parkiert, bis sie im nächsten März wieder zum Einsatz kommen.
Keystone
Daniel Knoll, ein Künstler aus Rumänien, findet mit «Laundry» (2019) eine perfekte Metapher für die industriellen Dimensionen eines Kunstmarkt, der von vielen Sammlern und Händlern auch als Mittel zum Geldwaschen missbraucht wird. Ausgestellt auf der Art Unilimited.
Daniel Knoll, ein Künstler aus Rumänien, findet mit «Laundry» (2019) eine perfekte Metapher für die industriellen Dimensionen eines Kunstmarkt, der von vielen Sammlern und Händlern auch als Mittel zum Geldwaschen missbraucht wird. Ausgestellt auf der Art Unilimited.
Keystone
Bild von Jean-Michel Basquiat aus dem Jahr 1982. (11. Juni 2019)
Bild von Jean-Michel Basquiat aus dem Jahr 1982. (11. Juni 2019)
Keystone
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Nun kommt etwas Ruhe in die skandalöse Geschichte des «Salvator Mundi». Nach neuesten Erkenntnissen ist das 450 Millionen Dollar schwere Jesusbild endlich aufgetaucht. Es kreuze, lesen wir, gemütlich auf der Luxusjacht des Kronprinzen von Saudiarabien im Persischen Golf. Die übrige Kunstwelt steuerte inzwischen mit ihren Privatjets nach Basel. Hier haben sich die Reichen und Superreichen dieser Tage wieder einmal mit neuen Wertsachen eingedeckt und verstecken sie danach vor den Blicken der Öffentlichkeit – ganz ähnlich wie der saudische Prinz.

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