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Gurlitt-Erbe: Die geheimen Seilschaften und Strategien

Eine Gruppe aus dem Umfeld der Familie Gurlitt setzt das Kunstmuseum Bern seit Monaten unter Druck. Nun plant sie die Veröffentlichung Tausender Dokumente von Cornelius Gurlitt im Internet.

Eine Gruppe aus dem Umfeld der Familie Gurlitt plant die  Veröffentlichung Tausender Dokumente von  Cornelius Gurlitt im Internet.  Sorgt die Aktion  für die fällige Transparenz – oder ist sie Teil eines Powerplays mit erpresserischen Zügen?
Eine Gruppe aus dem Umfeld der Familie Gurlitt plant die Veröffentlichung Tausender Dokumente von Cornelius Gurlitt im Internet. Sorgt die Aktion für die fällige Transparenz – oder ist sie Teil eines Powerplays mit erpresserischen Zügen?
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Die geheimen Seilschaften und Strategien im Gurlitt-Erbe (zum Vergrössern).
Die geheimen Seilschaften und Strategien im Gurlitt-Erbe (zum Vergrössern).
BZ Grafik
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In einer Nacht-und-Nebel-Aktion tragen zehn Männer Kiste um Kiste aus einem verlotterten Haus im Salzburger Villenviertel Aigen. An der Carl-Storch-Strasse 9 lagert Cornelius Gurlitt rund 250 Kunstwerke. Hier hat Gurlitt auch seine Unterlagen aufbewahrt.

Hinter der Kistenaktion Anfang 2014 steht Christoph Edel, damaliger Betreuer des verschrobenen Kunst-Erben Gurlitt, den Insider liebevoll «Conny» nennen. Hintergrund der Aktion: Edel will die Herkunft der Gurlitt-Bestände untersuchen lassen, zu denen auch mehrere Raubkunstbilder gehören. Gurlitt hat ihm die Erlaubnis erteilt, die Geschäftsunterlagen abtransportieren zu lassen. In den Kisten liegen über 25000 Dokumente, zum Teil angegraut. Jahrelang lagen sie in Gurlitts Haus.

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