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Gurlitt zeigte seine Bilder in Luzern

Ein Ausstellungskatalog macht klar: Etliche Gemälde, die angeblich bei einem Bombenangriff auf Dresden vernichtet worden waren, präsentierte Hildebrand Gurlitt 1953 der Öffentlichkeit.

Ein weiteres der zahlreichen Werke aus Gurlitts Sammlung: Max Liebermanns Schäfer mit Herde bei einer Schafskoje.
Ein weiteres der zahlreichen Werke aus Gurlitts Sammlung: Max Liebermanns Schäfer mit Herde bei einer Schafskoje.
EPA/Staatsanwaltschaft
Er schaffte die Werke an: Cornelius Gurlitts Vater Hildebrand. (ca. 1925)
Er schaffte die Werke an: Cornelius Gurlitts Vater Hildebrand. (ca. 1925)
EPA/Fritz Alter/Kunstsammlungen Zwickau
...sowie von Marc Chagall lagerten neben Müll in der Wohnung von Cornelius Gurlitt.
...sowie von Marc Chagall lagerten neben Müll in der Wohnung von Cornelius Gurlitt.
Keystone
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Luzern ist eine Musikmetropole von Weltrang. Die Zeiten, als Luzern als Kunststandort weltweit für Schlagzeilen sorgte, sind aber schon eine Weile her: Während der Naziherrschaft war das ­Luzerner Auktionshaus Fischer einer der wichtigsten Umschlagplätze für «entartete Kunst» und später auch Raubkunst (TA vom 5. 11. 2013). Dank seiner Beziehungen zu den Nationalsozialisten durfte der ­Luzerner Kunsthändler Theodor Fischer am 30. Juni 1939 aus den deutschen Museen beschlagnahmte Kunstwerke versteigern.

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