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«Gewisse Leute lachen über alle Länder – ausser das eigene»

Yanko Tsvetkov hat eine Fortsetzung seines Bestsellers «Atlas der Vorurteile» gezeichnet. Im Interview sagt der Grafiker, warum Vorurteile kaum zu vermeiden sind – und weshalb seine Zeichnungen Amerikaner besonders häufig irritieren.

Böser Strich: In Tsvetkovs neuem Buch gehts um Europas Klischeegrenzen und -gräben.  (zum Vergrössern auf Karte klicken).
Böser Strich: In Tsvetkovs neuem Buch gehts um Europas Klischeegrenzen und -gräben. (zum Vergrössern auf Karte klicken).
Yanko Tsvetkov/Knesebeck Verlag
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Herr Tsvetkov, sollten wir ein Vorurteil immer bekämpfen – oder sollen wir nach dem Stückchen Wahrheit suchen, das möglicherweise in ihm steckt? Beides. Natürlich müssen wir uns zuerst die Frage stellen, was an einem Vorurteil falsch sein könnte. Aber danach können wir den Gründen nachgehen, warum das Vorurteil überhaupt aufgekommen ist. Und dann, bei der Analyse, kann aus dem Vorurteil auch etwas Gutes gewonnen werden.

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