Zum Hauptinhalt springen

Geschenke basteln für Fortgeschrittene

Ein Einblick ins Labor: Bastler demonstrieren Ideen für Weihnachtsgeschenke, die sie in der Zukunftswerkstatt Fablab ausgeheckt haben.

Gebrannter Stern: Solche Sterne lassen sich mit einem Lasercutter  produzieren – in weniger als einer Viertelstunde.
Gebrannter Stern: Solche Sterne lassen sich mit einem Lasercutter produzieren – in weniger als einer Viertelstunde.
zvg
Hölzerner Schmuck:  Dieser schlichte Schmuck wurde aus Hartholz  gebrannt.
Hölzerner Schmuck: Dieser schlichte Schmuck wurde aus Hartholz gebrannt.
zvg
Geritzte Flasche: Aus einer Flasche sowie etwas  Holz ist dieses schmucke  Windlicht  entstanden.
Geritzte Flasche: Aus einer Flasche sowie etwas Holz ist dieses schmucke Windlicht entstanden.
zvg
1 / 3

Geschenke kommen oft ab Stange. Und wenn nicht, sind sie eher handgestrickt. Dass es anders geht, zeigen eine Bastlerin und zwei Bastler heute an der fünften Ausgabe der «Maker Talks» in Bern: Sie präsentieren Ideen für Weihnachtsgeschenke, die sich eigenhändig mit professionellen Hilfsmitteln herstellen lassen.

Drei Projekte kurz vorgestellt

Konkret: Simona Pfister erläutert, wie sie mit dem Lasercutter aus Holz Schmuckstücke fabriziert. Dieselbe Maschine setzt Olivier Chatelain in seiner Demonstration ein: In einer Viertelstunde will er einen Weihnachtsstern entwerfen und produzieren lassen. Schliesslich zeigt Kurt Meister, wie sich aus Holz und einer Weinflasche mit dem Lasercutter und einem Glasritzer ein Windlicht bauen lässt.

«Schmuck, Dekomaterial und Windlichter kann man zwar auch kaufen», sagt Kurt Meister, der die «Maker Talks» organisiert. «Ein selber gestaltetes Objekt zu verschenken, macht aber mehr Freude und ist persönlicher.»

Allerdings dürfte es nicht jedermanns Sache sein, Dinge selber zu bauen. Insbesondere dann nicht, wenn mit Geräten gearbeitet werden soll, wie sie in den Fab­lab genannten, modernen Werkstätten stehen: mit Lasercuttern, 3-D-Druckern, computergesteuerten Fräsen. Kurt Meister widerspricht: «Es ist keine Hexerei, damit zu arbeiten.» Insbesondere der Lasercutter eigne sich für Neueinsteiger: Für viele Objekte sind lediglich zweidimensionale Pläne nötig. Die Arbeit mit der Maschine ist ungefährlich. Und man hält sehr bald schon ein erstes Produkt in den Händen.

Ideal für Neulinge

Die «Maker Talks» sind laut Kurt Meister «ideal dazu, einen ersten Blick ins Fablab zu werfen». Sie dienten zudem als Inspirationsquelle: «Bei den Diskussionen am Apéro entstehen oft neue Ideen.»

Doch lassen sie sich bis Weihnachten umsetzen? Nötig sei lediglich ein Einführungskurs, so Meister. «Die Zeit sollte also reichen.» Noch gebe es an den meisten Tagen einige freie Plätze im Labor. Und wenns zeitlich dennoch knapp wird, greift man auf die Vorarbeit anderer zurück. Die Dateien der «Maker Talks»-Projekte dürfen in der Regel übernommen werden.

Die «Maker Talks» finden am Donnerstag von 18 bis 19.30 Uhr im Fablab Bern an der Eigerstrasse 12 statt. Anmeldung: fablab-bern.ch/makertalks.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch