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Fremd im eigenen Land

Sechs Monate im Südkaukasus: Jan Zychlinski hat Flüchtlinge aufgesucht, die seit Jahren heimatlos sind. Achtzig Schwarzweissfotografien im Kornhausforum Bern zeigen, wie die Menschen von früher erzählen.

Mit einer Mischung aus Stolz und Sorge gezeigt: Kriegsbilder von früher und heute.
Mit einer Mischung aus Stolz und Sorge gezeigt: Kriegsbilder von früher und heute.
Jan Zychlinski
Welche Perspektive haben Junge? Anna (17) in einem Flüchtlingswohnheim, Armenien
Welche Perspektive haben Junge? Anna (17) in einem Flüchtlingswohnheim, Armenien
Jan Zychlinski
«Es reicht einfach nicht, wenn man einem Menschen eine Hütte gibt!» Jan Zychlinski.
«Es reicht einfach nicht, wenn man einem Menschen eine Hütte gibt!» Jan Zychlinski.
Jan Zychlinski
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Sorgfältig geschminkt, geglättetes Haar und die Lederjacke offen über dem Pullover: Die junge Frau könnte aus der armenischen Mittelschicht sein. Doch die 17-jährige Anna lebt hier in diesem ehemaligen Arbeiterwohnheim aus der Sowjetzeit. Ausserhalb der Hauptstadt Jerewan, in einer Einzimmerwohnung, in der die Farbe von den Wänden blättert und der Kühlschrank das modernste Gerät ist.

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