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«Einzigartige Konfrontation von Mensch und Natur und Kunst»

Die 5. Schweizerische Triennale der Skulptur «Bad Ragartz 2012» ist am Sonntag zu Ende gegangen. Gegen eine halbe Million Menschen dürften sich die Kunstwerke angesehen haben.

Die Organisatoren zeigten sich in einer ersten Bilanz zufrieden. 80 Kunstschaffende aus 17 Ländern hatten in Bad Ragaz, Vaduz FL und im Alten Bad Pfäfers bei Bad Ragaz über den Sommer mehrere Hundert Werke gezeigt, wie die Organisationen in der Nacht auf Montag meldeten. Sie sprachen von einem «Gesamtkunstwerk» und einer «einzigartigen Konfrontation von Mensch und Natur und Kunst».

Die Skulpturen waren in Bad Ragaz im ganzen Dorf ausgestellt, an Strassen, auf Plätzen, in Parks und Hotelanlagen. In Vaduz waren über 20 Kunstwerke auf dem Rathausplatz zu sehen. Im Kulturzentrum Altes Bad Pfäfers zeigten 40 Künstlerinnen und Künstler Kleinskulpturen.

Bilanz muss noch gezogen werden

Die Schweiz war mit zahlreichen Kunstschaffenden vertreten. Die bekanntesten unter ihnen waren Carlo Borer, Carla Hohmeister, James Licini, Kurt Laurenz Metzler, Paul Sieber, Daniel Spoerri sowie Peter Leisinger mit seinen skurrilen Holzfiguren.

Die 5. Schweizerische Triennale der Skulptur gilt als grösste Skulpturenausstellung in Europa. Eröffnet worden war sie Mitte Mai. Die Organisatoren zählten 750 Führungen, davon rund 170 für Schulklassen, Workshops für rund 2500 Kinder und rund 100 Events für Vereine und Firmen.

Die «Bad Ragartz 2012» war wiederum von Rolf und Esther Hohmeister organisiert worden. Sie brachten 1,6 Millionen Franken zusammen, um die Unkosten zu decken. Ob ihnen dies gelungen ist, lässt sich in der ersten Bilanz noch nicht sagen. Gemäss einer Hochrechnung hätten sich gegen 500'000 Menschen die Skulpturen angesehen.

(SDA)

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